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Vom Solopreneur zur Web App in sieben Tagen — was wirklich machbar ist

Was The Prototype in sieben bis zehn Tagen Festpreis liefert — echte Software mit Datenbank, Auth, AI-Integration. Was nicht enthalten ist, was später folgt, und warum Solopreneurs zwischen DIY-No-Code und Agentur eine dritte Option brauchen.

· von aunomo.tech

Solopreneurs, die eine Web-App bauen lassen wollen, stehen meistens zwischen zwei Optionen. Die erste: ein No-Code-Tool wie Bubble, Softr oder Glide. Die zweite: eine Agentur, die mit Discovery-Workshops, sechsstelligen Budgets und Lieferterminen in mehreren Quartalen plant.
Beide Optionen haben strukturelle Probleme für Solo-Business und Tiny Teams. No-Code stößt früher an Grenzen, als die Werbe-Texte vermuten lassen — sobald eigene Datenmodelle, AI-Integrationen oder spezifische Workflows ins Spiel kommen. Agenturen liefern technisch sauber, aber zu Zeitpunkten und Preisen, die für ein Sechs-Personen-Business selten Sinn ergeben.
Zwischen diesen beiden Optionen liegt eine dritte, die wenig diskutiert wird: **ein Senior-Entwickler-Build mit Festpreis und kurzer Laufzeit, der echte Software liefert — keine Demo, kein Prototyp im Storybook-Sinn, sondern eine Anwendung, die heute genutzt werden kann und morgen erweitert wird.** Bei aunomo.tech ist das Paket *The Prototype* (6.900 Euro, sieben bis zehn Tage Laufzeit). Dieser Beitrag beschreibt, was darin tatsächlich enthalten ist, was nicht, und für welche Anwendungsfälle es sich rechnet.
## Was The Prototype in sieben bis zehn Tagen liefert
Die Kurzfassung: ein voll funktionsfähiges System mit echter Datenbank-Anbindung, echten User-Workflows und AI-Integration — bereit für den Einsatz mit echten Daten von echten Nutzern.
Konkret enthalten:
-**Schriftliches Scope-Dokument** vor Build-Beginn. Verbindlich für beide Seiten. Wer schon einmal mit einer Agentur ohne festen Scope gearbeitet hat, kennt den Wert dieser einen Seite.-**Funktionierendes System** mit Authentifizierung, deployed auf Vercel oder vergleichbarer Edge-Infrastruktur. Subdomain oder Custom-Domain — Wahl des Kunden.-**Datenbank-Anbindung** über Supabase (EU-Region, GDPR-konform). Schema, Row-Level-Security, Migrations-Logik.-**AI-Integration** für mindestens einen Kern-Workflow. LLM-Anbindung (OpenAI, Anthropic, Gemini oder Perplexity je nach Anwendungsfall), strukturierte Ausgaben, Fehlerbehandlung.-**Echte User-Workflows** — vom Login über die Kern-Funktion bis zum Abschluss-Schritt. Nicht nur eine Funktion, sondern die End-to-End-Strecke.-**Volles Eigentum (IP Transfer).** Code, Daten, Architektur-Dokumentation — alles im Repository des Kunden, am letzten Tag der Laufzeit.
Was bedeutet „echte Software mit echten Daten" konkret? Drei Beispiele aus aktuellen Anwendungsfällen:
**Beispiel 1: Internes Tool für 5–20 Nutzer.** Ein Beratungs-Solo-Business mit Kundenstamm im niedrigen dreistelligen Bereich braucht ein internes CRM-Modul, das die spezifischen Daten-Anforderungen abbildet (Engagement-Tracking, IP-Klauseln, Anrechenbarkeits-Logik). Off-the-Shelf-CRMs passen nicht, ein No-Code-Build wäre brüchig. *The Prototype* liefert das maßgeschneiderte Tool in sieben Tagen, läuft heute produktiv, kann in *The Build* erweitert werden.
**Beispiel 2: Solar ROI Engine.** Ein Solo-Energieberater mit Pricing-Bedarf für Solar-Angebote: Verbrauchsdaten Eingabe → Amortisationsrechnung → fertiges PDF-Angebot. Die Logik existiert in seinem Kopf und in einer Excel-Datei. *The Prototype* hebt das in eine Web-App, die Kunden direkt verwenden können — und die der Berater an seine Marken-Identität bindet.
**Beispiel 3: MVP für interne Pilot-Phase.** Ein Founder mit validierter Geschäftsidee braucht eine erste Anwendung für zwanzig Beta-Nutzer, bevor in den Vollausbau investiert wird. *The Prototype* ist das Vehikel für diesen Pilot — echte Daten, echtes Nutzer-Verhalten, belastbare Lernkurve.
In allen drei Fällen ist die Lieferung am Ende der Laufzeit produktiv nutzbar. Nicht „es funktioniert auf meinem Rechner", sondern „es läuft auf der Produktions-Infrastruktur, hat einen sauberen Onboarding-Flow, und der erste echte Nutzer kann am gleichen Tag einloggen."
## Was nicht enthalten ist
Der zweite wichtige Teil ist die ehrliche Liste dessen, was *The Prototype* in sieben bis zehn Tagen nicht abdeckt:
-**Komplexe Multi-Modul-Architekturen** mit mehreren Sub-Systemen, getrennten Diensten, Microservice-Strukturen. Solche Setups gehören in *The Build*, das vollständige Aufbau-Paket nach validiertem Prototyp.-**Zahlungs-Integration mit komplexen Subscription-Logiken.** Eine einfache Stripe-Anbindung mit Einmal-Zahlung ist enthalten, mehrstufige Abo-Modelle mit Prorating und Pause-Funktionen sind Build-Scope.-**Native Mobile Apps.** Web-App mit responsivem Design ja, native iOS/Android nein — das gehört in einen separaten Build-Track.-**Laufender Support nach Lieferung.** Nach Übergabe ist der Code im Eigentum des Kunden. Wartung, Erweiterung, neue Features sind separate Engagements (entweder *The Build* oder ein wiederkehrendes Modell wie *The Alliance*).-**Vollständige Compliance-Audits.** GDPR-Grundkonform ja, durchgehende DSGVO-Compliance-Dokumentation für Auftragsverarbeitung mit dreißig Sub-Auftragnehmern nein.
Diese Liste ist nicht vollständig — sie ist illustrativ. Für jedes Engagement wird im Scope-Dokument explizit definiert, was rein- und was rausfällt. Das Wort „verbindlich" steht oben in der Paket-Beschreibung aus genau diesem Grund.
## Wann The Prototype die richtige Wahl ist
Folgende vier Bedingungen sollten zutreffen, damit *The Prototype* den maximalen Hebel erzeugt:
**Bedingung 1: ein klar umrissener Anwendungsfall.**Nicht „eine Plattform für Solopreneur-Beratung", sondern „ein Tool, in dem Beratungs-Engagements mit IP-Klausel-Tracking abgebildet sind, das automatisch monatliche Status-Reports an Kunden sendet."
**Bedingung 2: validierte Annahme über Nutzer und Wert.**Sie wissen, wer das Tool nutzen wird (eigene Mitarbeiter, eigene Kunden, eigene Kunden-Segmente), und Sie haben mindestens drei konkrete Personen, die nach Lieferung damit arbeiten werden.
**Bedingung 3: Bereitschaft, das Eigentum zu übernehmen.**Sie wollen den Code im eigenen Repository haben, im eigenen Vercel-Account deployed, mit der Option, später selbst oder mit einem anderen Entwickler weiterzubauen. Wer ein „bitte für immer mein externer Entwickler"-Modell sucht, ist mit einer klassischen Agentur besser bedient.
**Bedingung 4: realistische Erwartung an die Sieben-Tages-Logik.**Sieben Tage Festpreis funktionieren, weil der Scope eng gefasst ist. Wer an Tag drei feststellt, „eigentlich brauchen wir noch ein zweites Modul für X", landet außerhalb des Scopes — und der Folge-Build (entweder ein zweiter Prototype oder *The Build*) ist eine separate Entscheidung.
## Anrechenbarkeit auf den späteren Vollausbau
*The Prototype* ist auf *The Build* zu hundert Prozent anrechenbar. Das bedeutet konkret: wer nach dem Prototyp den Vollausbau bucht, zahlt nur den Differenzbetrag. Der Prototyp ist kein Sunk Cost, sondern die erste Tranche eines abgestuften Investments.
Das hat einen praktischen Nebeneffekt: für Solopreneurs, die noch nicht sicher sind, ob ihr Anwendungsfall den Vollausbau rechtfertigt, ist *The Prototype* die ehrlichste Vor-Investition. Sieben Tage später haben Sie nicht nur ein funktionierendes System, sondern auch die Datengrundlage zur Frage „lohnt sich der Vollausbau überhaupt?"
## Die kleineren und größeren Pakete
*The Prototype* steht in einer Reihe von drei Build-Paketen, die unterschiedliche Tiefen abdecken:
-**The Spark** (2.490 Euro, 2–3 Tage) — ein einziges Tool für ein klar umrissenes Problem. Beispiele: AI-Angebots-Generator, PDF-zu-strukturiert-Konverter, Email-Klassifizierer. Standalone, nicht anrechenbar.-**The Signal** (3.900 Euro, 4–6 Tage) — funktionierender Prototyp für Investor-Demo oder interne Validierung. Anrechenbar auf *The Prototype*.-**The Prototype** (6.900 Euro, 7–10 Tage) — diese Paket-Beschreibung. Anrechenbar auf *The Build*.
Wer unsicher ist, welches Paket passt: *The Audit* ist eine kostenlose dreißig-Minuten-Standortbestimmung, in der wir genau diese Frage klären — ohne Verkaufs-Druck, ohne versteckte Folgekosten.